Auf der Suche nach der wahren Buchliebe – Online-Kampagne zu Kai Meyers „Die Seiten der Welt”

In den Wochen und Monaten hatten wir das große Vergnügen, uns mit der wahren Liebe zu beschäftigen. Der wahren Liebe zu Büchern und Geschichten. Zu verdanken hatten wir dieses Glück den S. Fischer Verlagen. Diese beauftragten uns mit der Konzeption und Umsetzung einer Online-Kampagne zu Bestsellerautor Kai Meyers neuen Fantasie-Roman „Die Seiten der Welt“.

Nach Lektüre des Manuskripts waren wir uns im Team alle schnell einig: das ist eine wirklich dankbare Aufgabe! Bei einer so liebevoll erdachten und ausgestalteten Buchwelt, schrieb sich das Konzept fast wie von selbst. Wie in all unseren Projekten war es uns auch diesmal besonders wichtig mit viel Liebe zum Detail zu arbeiten. In unseren Ansprechpartnern beim Verlag und auch in Kai Meyer fanden wir gleichgesinnte Mitstreiter für unserer nun folgenden Mission, 100 würdige Geheimnisträger und wahrhaftige Bibliomanten zu finden. Bibliomanten?! Das sind jene Menschen um deren Geschichte sich der Roman „Die Seiten der Welt“ dreht. Menschen mit einer unendlichen Liebe zu Büchern. Sie können sich die Macht, die jedem Buch inne wohnt zunutze machen und haben Zugang zu einer Welt, deren Zutritt und Geheimnisse gewöhnlichen Menschen verwehrt bleibt. Und aus eben dieser Welt erreichte vor ein paar Tagen 100 Buchblogger (“Bookfluentials”) ein dreiseitiger, handgeschriebener und personalisierter Brief. Sowohl den Umschlag als auch das Papier, zierte das Wappen von Castle Hay, dem Sitz des Direktors von Libropolis, der Stadt der Bücher. Und eben dieser Direktor wendete sich in dem Brief an seine Empfänger. Er habe das Gefühl, dass auch in ihnen die Macht der Bibliomantik schlummert.

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Quelle: http://dreigroschenpoesie.wordpress.com/

In dem postalischen Mailing und auf der illustrierten und animierten Aktions-Website www.seiten-der-welt.de wurden die Besucher dazu aufgefordert sich einer „bibliomatischen Prüfung“ zu unterziehen und einem bibliomantischen Rat zu beweisen, dass auch in ihnen ein Bibliomant verborgen ist.

 

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Die Prüflinge mussten Fragen beantworten, die Aufschluss auf die Größe ihrer Bücherliebe gaben und sowohl einen persönlichen, als auch einen direkten Bezug zum Roman aufwiesen.

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Zudem sollten sie einen Beweis in Text, Bild oder Video-Format erbringen, welcher ebenfalls ihre besondere Beziehung zu Büchern veranschaulicht.

Außerdem konnten sie dem bibliomantischen Rat ihre bibliomantischen Fähigkeiten demonstrieren in dem sie weitere Bibliomanten unter ihren Freunden aufspürten und diese dazu einluden sich der Prüfung ebenfalls zu stellen.

Auf die 100 überzeugensten Einreichungen wartete ein vom Autoren handsigniertes und limitiertes Vorab-Premium-Buchpaket von „Die Seiten der Welt“. Um den roten Pfaden vom ersten Mailing wieder aufzugreifen, befand sich auch in dem Buchpaketen jeweils eine per Hand geschriebene Notiz des Direktors von Libropolis, welcher den frischgebackenen Bibliomanten zu ihrem Prüfungsergebnis beglückwünschte und sie in seiner Welt willkommen hieß.

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Quelle: http://volturi.blog.de/

Neben dem Spaß den wir beim durchstöbern der abgelegten Prüfungen hatten, freuen wir uns diese Aktion mit über 2.800 Teilnehmern als Erfolg verbuchen zu dürfen. Neben konventionellen Werbeanzeigen sollte „Die bibliomantische Prüfung“ dazu dienen potenziellen Lesern bereits im Vorfeld des Erscheinungstermins Zutritt zu der fantastischen Geschichte hinter „Die Seiten der Welt“ zu gewähren.

Den Teilnehmern sollte die Gelegenheit geboten werden, ein wenig die Luft von Libropolis zu schnuppern um somit den Wunsch, noch tiefer in diese Welt einzutauchen, bei ihnen zu verstärken. Sowohl durch das liebevoll gestaltete und personalisierte postalische Mailing, als auch durch die aufwendig in der Technik des Parallax Scrolling programmierte und animierte Aktions-Webseite sollte diese Maßnahme ihre Teilnehmer in Staunen versetzten, sie in ihren Bann ziehen und einfach Freude bereiten. Denn darum geht es in dem Roman: Die Freude am Lesen und die Liebe zu Büchern.

Der Roman „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer erscheint am 25. September 2014 in Handel. Es freut und sehr, dass wir zur allgegenwärtigen Vorfreude auf das Buch unseren Teil beitragen konnten!



Von Stephanie Bagehorn am 18. September 2014
in Aktuelle Fallbeispiele, fischer, In eigener Sache

“Diese Rombergs” – Vom aufpoppen beim Endkunden

Derzeit unterstützen wir unseren Kunden Romberg, ein Unternehmen im Groß- und Außenhandel für Pflanzenanzuchtbedarf, dabei, mit seinen Endkunden auf Tuchfühlung zu gehen. Kommunikation im B2C-Bereich war für die “Rombergs” bis vor Kurzem kein Thema – es herrschte die einhellige Meinung, dass man nichts Interessantes zu erzählen habe. Thomas berichtete an früherer Stelle bereits darüber, dass dem ganz und gar nicht so ist. Mit dem Blog “Diese Rombergs” hat sich das Unternehmen eine Kommunikationsplattform geschaffen, mit dessen Hilfe es in den Dialog mit Hobbygärtnern getreten ist und einige von ihnen auch als Gastautoren zu Wort kommen lässt.

Zum Frühlingsanfang dieses Jahres haben die Rombergs ihren Bloglesern die Möglichkeit gegeben, sich selbst und drei Freunden einen Frühlingsgruß zu zusenden: Die Hobbygärtner konnten sich zwei der sechs Sorten vom neuen Produkt des Unternehmens, Rombergs feinste POP UP Erde, aussuchen. Die Erden wurden ihnen dann direkt nach Hause geliefert und können nun einem kritischem Test unterzogen werden – Feedback ausdrücklich erwünscht!

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Innerhalb von wenigen Stunden war der Vorrat bereits erschöpft und rund 450 Hobbygärtner hatten sich ihr Testpaket bestellt – für Romberg und uns ein viraler Erfolg!

Passend zum neuen Erden-Produkt betreibt Romberg dieser Tage einen POP UP Store auf der Sternschanze in Hamburg. Auch hier soll der gemeinsame Austausch rund um das Thema Garten im Vordergrund stehen: Die Besucher können sich Tipps zum Gärtnern in der Großstadt abholen, die neuen Erden selbst ausprobieren und alle Fragen rund um das Thema Anzucht und Pflege von Pflanzen loswerden und diskutieren.

Der im Stil eines Hinterhofs und mit viel Liebe zum Detail aufgebaute Store wurde von den Besuchern so gut angenommen, dass sich die Rombergs kurzer Hand dazu entschlossen haben, aus den ursprünglich sechs geplanten Öffnungstagen gleich sieben zu machen.

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Der Store ist noch bis einschließlich diesen Sonntag, dem 6. April, geöffnet.

Adresse: Beim Grünen Jäger 1, 20359 Hamburg

Auch wir werden heute vor Ort sein und feiern gemeinsam mit Romberg den Start in das 150. Unternehmens-Jahr!



Von Stephanie Bagehorn am 4. April 2014
in Aktuelle Fallbeispiele, Events

“Memiana”: Transmediale Experience für das bislang größte deutsche Fantasy-Epos gestartet

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In Buch-affinen Online-Kreisen macht in diesen Tagen eine gewisse Hannah Schwarz von sich reden. Die Studentin ist die mutmaßliche Absenderin rätselhafter Tonphiolen, die per Post zugestellt wurden und die mit unbekannten Symbolen verziert sind. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei den Zeichen um einen Code, der zu einer Webseite führt und die den Besucher zu einer Entdeckungsreise in eine fremde, gefährliche Welt einlädt: www.memiana.de

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Bei den Ereignissen um Hannah und ihren ominösen Gefährten Wingort handelt es sich um den interaktiven Prolog zu einem Buchprojekt, das gleich in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich ist. Einmal aufgrund der schieren Länge, denn Memiana ist mit seinen vierzehn Bänden und insgesamt mehr als 6.000 Seiten das umfangreichste Fantasy-Epos, dass es bislang in deutscher Sprache gegeben hat. Zum Anderen begleiten wir den Verkaufsstart der ersten Bandes „Ewige Wacht“ am 15. März 2014, gemeinsam mit den geschätzten Kollegen von Feder & Schwert mit der wahrscheinlich aufwändigsten Werbekampagne, die jemals für ein Buch in Angriff genommen wurde, das vom Autor selbst veröffentlicht wird. Die auf virale Effekte angelegte transmediale Experience kombiniert Online-Storytelling via Social Media unter anderem in Form von Webisodes mit Real Live-Elementen wie Geocaching und Rollenspiel.

Matthias Herbert ist mit über 300 Drehbüchern einer der erfolgreichsten deutschen Krimi- und Thriller-Drehbuchautoren und ist unter anderem Erfinder der RTL-Serie „Alarm für Cobra 11“.

Die transmediale Kampagne läuft seit letztem Wochenende und lässt sich unter anderem auf folgenden Plattformen verfolgen:

In-Game-Webseite
www.memiana.de

Blog und Facebook-Seite von Hannah:

Teilnehmer-Diskussionsforum



Von Thomas Zorbach am 6. März 2014
in Aktuelle Fallbeispiele, Alternate Reality Games, Das weiße Kaninchen, Transmedia Storytelling

Pizza Talk III: Shitstorm-Vortrag auf der Sunbelt XXXIV

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Gestern war Showtime für die neusten Erkenntnisse aus der Shitstorm-Forschung. Bühne war die Sunbelt-Konferenz, auf der es um die Soziale Netzwerkanalyse geht und die in diesem Jahr in St. Pete Beach, Florida stattfindet. Die “Pizza Talks” sind eine lose Serie von Vorträgen, die sich um wissenschaftliche Aspekte des Viralen Marketings drehen, ins Leben gerufen von meinem Forscherkollegen Prof. Jürgen Pfeffer von der Carnegie Mellon University und mir.

Um unsere empirischen Beobachtungen und Überlegungen zum Shitstorm-Phänomen zu veranschaulichen haben wir uns ein Ereignis näher angeschaut, das im vergangenen Jahr in den USA für Aufsehen gesorgt hat: das „Rolling Stone“-Cover, das den mutmaßlichen Bombenleger des Boston-Marathons Dzhokhar Tsarnaev auf dem Titelbild zeigte. Ausgewertet haben wir US-Tweets mit Geo-Tag, die im Zuge einer Langzeiterhebung gesammelt wurden.

Bei der Analyse der Daten fiel unter anderem auf, dass beim “Rolling-Stone-Firestorm” Bots und Spammer keine unwesentliche Rolle gespielt haben. Diese Accounts greifen offenbar gezielt die Trending Topics ab, um ihre Follower-Anzahl zu erhöhen. Diese Beobachtung lässt den Schluss zu, dass der Ausbau der eigenen sozialen Reichweite eine weiterer Erklärungsansatz sein könnte, warum sich Menschen an einem Shitstorm beteiligen.



Von Thomas Zorbach am 22. Februar 2014
in Shitstorms, Social Media, Theoretische Aspekte, Vorträge & Seminare, Wissenschaft

2014 wird düster: vm-people wetzt die Messer für den Polar Verlag

Copyright: Polar Verlag

Copyright: Polar Verlag

Das neue Jahr startet gleich mit einem neuen, spannenden Projekt. Der neu gegründete Polar Verlag aus Hamburg hat vm-people mit der Strategieentwicklung zur Markteinführung beauftragt. Wer jetzt glaubt wir brechen demnächst zu einer Expedition mit Schlittenhunden auf, liegt falsch. “Polar” ist ein literarischer Genrebegriff, der eine spezielle Ausprägung des Roman Noir beschreibt. Die Vision des Gründers Wolfgang Franßen, früher für die Belletristik-Couch tätig, ist es, literarische Krimis mit gesellschaftlichem Blick zu veröffentlichen. Die ersten Titel sind zur Buchmesse in Leipzig geplant.

Einmal im Monat gibt der Verlag ein Online-Magazin, die Polar Gazette heraus. Die Januar-Ausgabe ist soeben erschienen. Darin enthalten ist auch eine Kurzgeschichte einer alten Freundin des Hauses vm, der unvergleichlichen Zoë Beck.

Lieber Polar Verlag, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier geht’s zum Polar Verlag:

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Polar-Gazette



Von Thomas Zorbach am 6. Januar 2014
in In eigener Sache