Das virtuelle Festival der Geschichten:
Wie wir mit den tolino StoryDays trotz „Screen Fatigue” das Publikum begeistern konnten

Auch im zweiten Jahr der Pandemie herrschte aus gegebenem Anlass ein Überangebot an Online-Events. Mit dem Unterschied zu Jahr eins, dass eine fortschreitende „Zoom Fatigue“ immer weniger Menschen an die Bildschirme lockt. Wie also ein digitales Live-Erlebnis schaffen, das die Zielgruppe abholt und begeistert? Das durften wir für die Marke des eReaders des deutschen Buchhandels ausloten. Im November 2021 feierte das virtuelle Festival der Geschichten mit den tolino StoryDays seine erfolgreiche Premiere.

Die Arbeit für die Marke tolino erfreut uns per se durch unsere professionelle Nähe zur Buchbranche, aber auch auf der persönlichen Ebene. In unserem Team findet sich kaum ein Mitglied, das nicht lesebegeistert ist. Ebenfalls unterstützen wir den aktivistischen Kern der Marke, sich gegen die Verdrängung (des deutschen Buchhandels) durch den Giganten mit A aus den USA zu wehren. tolino ist eine Marke der Herzen, nah an ihrer Kundschaft, freundlich und warm. Wir haben diese Charakterzüge übertragen, die Geschichte der sympathischen Marke weitererzählt und mit den tolino StoryDays erlebbar gemacht.

Eintauchen, so tief man mag

Ganz klar hat das hochkarätige Line-up mit populären Autor:innen seinen Beitrag zur Aufmerksamkeit für das Event geleistet. Bestseller-Garanten wie Cornelia Funke oder Sebastian Fitzek sind Publikumsmagnete. Doch was die tolino StoryDays abseits bekannter Namen zu einem außergewöhnlichen Event machte, waren unterschiedliche Eintauchtiefen, ein hoher Grad an Interaktion und Abwechslung in der Rezeption. Kurzum: Wir luden an ein virtuelles Lagerfeuer, an dem man es sich treu eines klassischen Lean-back-Modus gemütlich machen und zusehen oder zuhören konnte. Wer wollte, versetzte sich in einen Lean-forward-Modus und meldete sich zu Wort, trat in Austausch mit Autor:innen, nahm bei Live-Gewinnspielen oder an Workshops zu Themen wie Selfpublishing teil.

Überraschungseffekte und Einbindung des Publikums

Herzstück und zentrale Bühne war ein Livestream, der über einen moderierten Chat direkt mit dem Publikum verbunden war. Dieser „heiße Draht“ wurde intensiv genutzt und es entwickelte sich binnen kurzer Zeit eine Community, die sich auch untereinander freudig austauschte. Auch Autor:innen mischten sich nach ihren Auftritten spontan unter das Publikum, um über ihre Bühnenzeit hinaus für Fans zur Verfügung zu stehen.

Zusätzliche Überraschungen hielten Interesse und Spannung bei den Zuschauenden konstant hoch. Nahezu jede:r Autor:in hatte einen Clou im Gepäck. David Safier brachte seinen Illustrator Oliver Kurth mit und entwarf gemeinsam mit dem Publikum Romanfiguren, Ildikó von Kürthy besang mit ihrem Gast Andrea Gerk ihr aktuelles Werk „Es wird Zeit“, Markus Heitz stellte „Zwergen-Bräu“ her und Arno Strobel gab zu nächtlicher Stunde im „Sharing“-Pyjama ein Gedicht zum Besten. Nur, um ein paar Beispiele zu nennen.

Abwechslung durch Social-Audio-Inhalte

Audio-Formate sind nicht nur voll im Trend, sondern bieten den Zuhörenden die Möglichkeit, sich vom Bildschirm zu lösen. Mit oder ohne Kopfhörer, auf der Couch, beim Spaziergang oder während der Hausarbeit – es blieb den Rezipienten überlassen, wie und wo sie den interaktiven Live-Podcasts lauschen wollten, die mit Namen wie Zoë Beck und Michael Tsokos ebenfalls hochrangig besetzt waren. Auch hier konnte sich die Zuhörendenschaft einbringen und Fragen stellen.

Nach der Premiere des Festivals der Geschichten von tolino hallten die Rufe nach einer Fortsetzung laut über sämtliche Kanäle. Wir freuen uns sehr, diesem Wunsch der tolino-Community nachkommen zu dürfen! Stay tuned für die tolino StoryDays 2022.


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