vm-people: Ein Team für die Extrameile

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Buchszenenvernetzer und Social-Media-Tausendsassa Leander Wattig hat auch in diesem Jahr wieder dazu aufgerufen, herausragende Projekte beim Virenschleuderpreis einzureichen. Auch wenn wir den Preis noch nie gewonnen haben, so bin ich doch langjähriger Unterstützer und gebe nicht auf. In diesem Jahr habe ich mich entschlossen, kein Projekt einzureichen, sondern meine Mannschaft zu nominieren – in der Kategorie „Team des Jahres“. Und siehe da, wir sind auf der Shortlist gelandet!

Hier der Einreichungstext im Wortlaut:

„Irgendein kluger Kopf hat einmal gesagt: „Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,  und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.“ Von allen Versuchen, zu beschreiben, was unser Team bei vm-people ausmacht, ist dieser bis heute vielleicht der treffendste. Damals im Jahr 2004, als wir ausgezogen sind, um in noch unentdecktes Marketingterrain vorzustoßen, war das Web, wie wir es heute kennen, noch ein anderes. Der Begriff „viral“ war mehr eine Idee, eine Vision, wie die (Online)-Kommunikation in Zukunft gestaltet werden könnte.

Dennoch gab es auch im Verlagsgeschäft damals viele Menschen, die mutig genug waren, uns zu vertrauen und uns auf den Weg zu schicken. Stellvertretend möchte ich an dieser Stelle Klaus Kluge (damals Droemer Knaur, heute Lübbe), Sebastian Fitzek (Irrenmagnet), Andrea Luck (Carlsen Verlag) und Hanno Schorlemmer (Kirchheim Verlag) nennen, für die wir nun schon seit einigen Jahren tätig sind.

Unterwegs ist längst nicht alles glatt gegangen, das liegt bei Entdeckungsreisen nun mal in der Natur der Sache. Aber wir können sagen, dass wir dabei immer wieder an Orte gelangt sind, an denen vor uns noch niemand war und dass der Mut unserer Kunden nicht selten belohnt wurde. Unter anderem mit mehr als einem halben Dutzend BuchMarkt-AWARDs seit 2008. Zuletzt  wurden in Leipzig die Kampagnen für „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer (Fischer FJB) und für „Passagier 23“ (Droemer Knaur) ausgezeichnet. Aktuell sind wir mit unserer großangelegten Kampagne für den Abschluss von Kerstin Giers „Silber“-Trilogie für Fischer FJB im Gespräch.

 Diese Einreichung widme ich meinem aktuellen Kernteam, das mich seit vielen Jahren auf dieser Reise begleitet und das immer bereit ist, die sprichwörtliche Extrameile zu gehen. Marcus Meier (Kreativdirektor), Stephanie Bagehorn (Content- und Community Management) und, neu hinzugekommen, Lisa Brosig (Projektmanagement). Ich möchte aber auch all diejenigen in meinen Dank einschließen, die in den letzten 11 Jahren für vm-people tätig waren und die mitgeholfen haben, den Begriff „viral“ von einer hohlen Floskel in eine ernstzunehmende Disziplin zu verwandeln.“

Auszeichnungen:

2015
„Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer
BuchMarkt AWARD, Bronze
Kategorie: Online-Marketing

2015
„Passagier 23“ für von Sebastian Fitzek
BuchMarkt AWARD, Bronze
Kategorie: Bestseller-Marketing

2013
„Untot in Deutschland“ für „Untot“ von Kirsty McKay
BuchMarkt AWARD, Silber
Kategorie: Online-Marketing

2012
„Play the player, not the cards“ für „Der Regler“ von Max Landorff
BuchMarkt AWARD, Silber
Kategorie: Bestseller-Marketing

2010
„Rechtschreibung 2.0“ für „Die deutsche Rechtschreibung Online“
BuchMarkt AWARD, Gold
Kategorie: Integrierte Kampagnen

2009
„Killer Club“
BuchMarkt AWARD, Silber
Kategorie: Internetkommunikation

2008
„push 11“ für „Das Kind“ von Sebastian Fitzek
BuchMarkt AWARD, Gold
Kategorie: Einzeltitel-Aktionen



Von Thomas Zorbach am 15. Oktober 2015
in Aktuelle Fallbeispiele, In eigener Sache

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Auf der Suche nach der wahren Buchliebe – Online-Kampagne zu Kai Meyers „Die Seiten der Welt“

In den Wochen und Monaten hatten wir das große Vergnügen, uns mit der wahren Liebe zu beschäftigen. Der wahren Liebe zu Büchern und Geschichten. Zu verdanken hatten wir dieses Glück den S. Fischer Verlagen. Diese beauftragten uns mit der Konzeption und Umsetzung einer Online-Kampagne zu Bestsellerautor Kai Meyers neuen Fantasie-Roman „Die Seiten der Welt“.

Nach Lektüre des Manuskripts waren wir uns im Team alle schnell einig: das ist eine wirklich dankbare Aufgabe! Bei einer so liebevoll erdachten und ausgestalteten Buchwelt, schrieb sich das Konzept fast wie von selbst. Wie in all unseren Projekten war es uns auch diesmal besonders wichtig mit viel Liebe zum Detail zu arbeiten. In unseren Ansprechpartnern beim Verlag und auch in Kai Meyer fanden wir gleichgesinnte Mitstreiter für unserer nun folgenden Mission, 100 würdige Geheimnisträger und wahrhaftige Bibliomanten zu finden. Bibliomanten?! Das sind jene Menschen um deren Geschichte sich der Roman „Die Seiten der Welt“ dreht. Menschen mit einer unendlichen Liebe zu Büchern. Sie können sich die Macht, die jedem Buch inne wohnt zunutze machen und haben Zugang zu einer Welt, deren Zutritt und Geheimnisse gewöhnlichen Menschen verwehrt bleibt. Und aus eben dieser Welt erreichte vor ein paar Tagen 100 Buchblogger („Bookfluentials“) ein dreiseitiger, handgeschriebener und personalisierter Brief. Sowohl den Umschlag als auch das Papier, zierte das Wappen von Castle Hay, dem Sitz des Direktors von Libropolis, der Stadt der Bücher. Und eben dieser Direktor wendete sich in dem Brief an seine Empfänger. Er habe das Gefühl, dass auch in ihnen die Macht der Bibliomantik schlummert.

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Quelle: http://dreigroschenpoesie.wordpress.com/

In dem postalischen Mailing und auf der illustrierten und animierten Aktions-Website www.seiten-der-welt.de wurden die Besucher dazu aufgefordert sich einer „bibliomatischen Prüfung“ zu unterziehen und einem bibliomantischen Rat zu beweisen, dass auch in ihnen ein Bibliomant verborgen ist.

 

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Die Prüflinge mussten Fragen beantworten, die Aufschluss auf die Größe ihrer Bücherliebe gaben und sowohl einen persönlichen, als auch einen direkten Bezug zum Roman aufwiesen.

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Zudem sollten sie einen Beweis in Text, Bild oder Video-Format erbringen, welcher ebenfalls ihre besondere Beziehung zu Büchern veranschaulicht.

Außerdem konnten sie dem bibliomantischen Rat ihre bibliomantischen Fähigkeiten demonstrieren in dem sie weitere Bibliomanten unter ihren Freunden aufspürten und diese dazu einluden sich der Prüfung ebenfalls zu stellen.

Auf die 100 überzeugensten Einreichungen wartete ein vom Autoren handsigniertes und limitiertes Vorab-Premium-Buchpaket von „Die Seiten der Welt“. Um den roten Pfaden vom ersten Mailing wieder aufzugreifen, befand sich auch in dem Buchpaketen jeweils eine per Hand geschriebene Notiz des Direktors von Libropolis, welcher den frischgebackenen Bibliomanten zu ihrem Prüfungsergebnis beglückwünschte und sie in seiner Welt willkommen hieß.

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Quelle: http://volturi.blog.de/

Neben dem Spaß den wir beim durchstöbern der abgelegten Prüfungen hatten, freuen wir uns diese Aktion mit über 2.800 Teilnehmern als Erfolg verbuchen zu dürfen. Neben konventionellen Werbeanzeigen sollte „Die bibliomantische Prüfung“ dazu dienen potenziellen Lesern bereits im Vorfeld des Erscheinungstermins Zutritt zu der fantastischen Geschichte hinter „Die Seiten der Welt“ zu gewähren.

Den Teilnehmern sollte die Gelegenheit geboten werden, ein wenig die Luft von Libropolis zu schnuppern um somit den Wunsch, noch tiefer in diese Welt einzutauchen, bei ihnen zu verstärken. Sowohl durch das liebevoll gestaltete und personalisierte postalische Mailing, als auch durch die aufwendig in der Technik des Parallax Scrolling programmierte und animierte Aktions-Webseite sollte diese Maßnahme ihre Teilnehmer in Staunen versetzten, sie in ihren Bann ziehen und einfach Freude bereiten. Denn darum geht es in dem Roman: Die Freude am Lesen und die Liebe zu Büchern.

Der Roman „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer erscheint am 25. September 2014 in Handel. Es freut und sehr, dass wir zur allgegenwärtigen Vorfreude auf das Buch unseren Teil beitragen konnten!



Von Stephanie Bagehorn am 18. September 2014
in Aktuelle Fallbeispiele, fischer, In eigener Sache

2014 wird düster: vm-people wetzt die Messer für den Polar Verlag

Copyright: Polar Verlag

Copyright: Polar Verlag

Das neue Jahr startet gleich mit einem neuen, spannenden Projekt. Der neu gegründete Polar Verlag aus Hamburg hat vm-people mit der Strategieentwicklung zur Markteinführung beauftragt. Wer jetzt glaubt wir brechen demnächst zu einer Expedition mit Schlittenhunden auf, liegt falsch. „Polar“ ist ein literarischer Genrebegriff, der eine spezielle Ausprägung des Roman Noir beschreibt. Die Vision des Gründers Wolfgang Franßen, früher für die Belletristik-Couch tätig, ist es, literarische Krimis mit gesellschaftlichem Blick zu veröffentlichen. Die ersten Titel sind zur Buchmesse in Leipzig geplant.

Einmal im Monat gibt der Verlag ein Online-Magazin, die Polar Gazette heraus. Die Januar-Ausgabe ist soeben erschienen. Darin enthalten ist auch eine Kurzgeschichte einer alten Freundin des Hauses vm, der unvergleichlichen Zoë Beck.

Lieber Polar Verlag, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier geht’s zum Polar Verlag:

Webseite
Facebook
Polar-Gazette



Von Thomas Zorbach am 6. Januar 2014
in In eigener Sache

Shitstorm-Saison 2012: Frustration oder Manipulation?

Gäbe es so etwas wie eine Hurricane-Saison in Social Media, viel spräche dafür, dass wir uns in Deutschland gerade mittendrin befinden. Innerhalb kürzester Zeit wurden Vodafone, McDonald’s, und das ProSieben-Magazin Galileo von Shitstorms bisher unbekannten Ausmaßes getroffen. Brutstätte in allen Fällen ist Facebook. Ausgelöst durch einzelne Nutzerbeiträge, bauten sich innerhalb weniger Stunden gigantische Proteststürme aus „Likes“ und Kommentaren auf, die sich in hoher Geschwindigkeit durch das soziale Netzwerk verbreiteten.

Aufgrund des schnellen Aufeinanderfolgens der Ereignisse und gewisser Ähnlichkeiten in den Verbreitungsmustern wird im Web derzeit darüber spekuliert („Der gekaufte Shitstorm“), ob die Vorfälle möglicherweise durch Manipulation herbeigeführt worden sind zum Beispiel durch den Einsatz von gefälschten Facebook-Profilen. Obwohl solche Profile vielerorts feil geboten werden und eine gezielte Beeinflussung der Interaktionsrate von Facebook-Meldungen technisch möglich erscheint, halte ich die Beweislage für unzureichend und nicht überzeugend.

Quelle: Kai Thrun

Ich halte es für wahrscheinlicher, dass die jüngsten Vorkommnisse das Ergebnis von organischen Netzwerkeffekten sind, deren Ursache in den viralen Funktionen von Facebook begründet liegen. Wenn dann hinzukommt, dass einem Unternehmen wie Vodafone aufgrund wahrgenommener Defizite im Servicebereich eine hohen Anzahl von Gegnern mit einer niedrigen Toleranzschwelle gegenüberstehen, die auf eine passende Gelegenheit warten, ihren angestauten Frust loszuwerden, finde ich ein Ergebnis von mehreren Tausend „Likes“ und Kommentaren im Verlauf von nur wenigen Stunden nicht weiter verwunderlich. Facebook-Seitenbetreiber wie McDonald’s oder Galileo, die über 1 Million „Gefällt mir“-Klicks erreicht haben, müssen solche Phänomene künftig auf dem Schirm haben und ihr Handlungsrepertoire dahingehend erweitern, dass sie vor einem solchen Kritikeransturm gewappnet sind.

Gegen die Manipulationsthese sprechen auch die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt, an dem ich gemeinsam mit Dr. Jürgen Pfeffer von der Carnegie Mellon University arbeite. Jürgen Pfeffer hat in einem Simulationsmodell nachgewiesen, dass geringfügige Veränderungen im Kommunikationsverhalten von Social Media-Nutzern aufgrund der lokalen Cluster-Struktur interpersonaler Kommunikationsnetzwerke große Auswirkungen haben können. Der Kurvenverlauf im Fall von McDonald’s und Galileo – das schnelle Ansteigen der Kommentarhäufigkeit und ihr ebenso rapides Absinken – ähnelt auf frappierende Weise den Ergebnissen aus unserer Simulation.


Quelle: Pfeffer, Zorbach

Über unsere Forschungsergebnisse habe ich kürzlich mit Holger Schmidt, Redakteur beim FOCUS Magazin und Betreiber des „Netzökonomie-Blog“, gesprochen. Das Interview ist diese Woche erschienen – in der Printausgabe Nr. 32/6. August 2012 und online.

„Netzwerkeffekte überlagern kognitive Effekte“
Facebook-Wutwelle trifft McDonald’s
Der gekaufte Shitstorm
Shitstorm über „Galileo“: So reagiert ProSieben auf derbe Vorwürfe
Shitstorms die Dynamiken von Empörungswellen in Social Media: Studie von Dr. Jürgen Pfeffer (Carnegie Mellon) und Thomas Zorbach (vm-people)
How to survive a Shitstorm: Vortrag von Sascha Lobo auf der re:publica 2010



Von Thomas Zorbach am 9. August 2012
in Aktuelle Fallbeispiele, In eigener Sache, Interviews, Shitstorms, Wissenschaft

„Ich mach was mit Marketing“

im Interview mit "Virenschleuder" Leander Wattig

Schon vor etwa einem Jahr hatte mich Leander Wattig gefragt, ob ich Lust und Zeit hätte, an seiner Interviewreihe „Ich mach was mit Marketing“ teilzunehmen. Ich bin ihm zwar noch nie persönlich begegnet, verfolge aber schon seit einigen Jahren mit dem größten Interesse, wie er mit seinen vielfältigen Aktivitäten und spannenden Gedanken die Verlagsbranche aufmischt. Seine Initiativen „Ich mach was mit Bücher“ und der „Virenschleuderpreis“ sind aus meiner Sicht Paradebeispiele für cleveres und sehr erfolgreiches Virales Marketing im B-2-B-Bereich.

Manche seiner Thesen erscheinen Verlagsleuten mitunter etwas steil. In einem Beitrag „Geschäftsmodelle vom Ergebnis her denken: Publikums-Verlage als Erlebnis-Agenturen“ entwirft Leander Wattig ein Zukunftsszenario, in dem Publikumsverlage keine Bücher, sondern Erlebnisse, neudeutsch „Experiences“ anbieten. Kurz zusammengefasst lautet seine Argumentation wie folgt: Das Kerngeschäft von Verlagen sind gute Geschichten – warum den Inhalt immer nur zwischen zwei Buchdeckel pressen, wenn es da draußen immer mehr Leute gibt, die an Stories aktiv teilnehmen und sie mitgestalten möchten?

Dass sich solche „Experiences“ durchaus monetarisieren lassen, zeigt das Beispiel Jochen Schweizer (Slogan: „Genug geträumt, jetzt wird erlebt“), ein Unternehmen, das Erlebnisse bzw. Erlebnisgeschenke vermarktet. Man muss nicht viel Phantasie aufbringen, um sich vorstellen zu können, was passieren würde, wenn es einem Verlag gelänge, solche „Event-Produkte“ mit echten „Stories“ zu kombinieren und zu vermarkten. Erlebnisse, die über das obligatorische „Krimi-Dinner“ hinausgehen und die voll auf die Bedürfnisse, der auf Partizipation geeichten „Digital Natives“ ausgerichtet sind.

Dabei haben viele Verlage das Potenzial bereits erkannt. Das zeigt ihr große Interesse an Alternate Reality Games. Allerdings werden diese Experiences bislang ausschließlich zu Marketing- und Werbezwecken eingesetzt und es sind keine Anzeichen erkennbar, dass sich daran bald etwas ändert. Deswegen kommt Leander Wattig zu folgendem Fazit: „Ich könnte mir vorstellen, dass das Geschäftsmodell des heutigen Verlagsdienstleisters vm-people zukunftsträchtiger ist als das vieler Verlage selbst, deren Produkte heute auf diesem Wege noch beworben werden.“

Nach fast einem Jahr habe ich Leander Wattigs Fragen letzte Woche endlich beantwortet. Ich habe den Abstand meiner Forschungsreise gebraucht, um mir über verschiedene Aspekte klar zu werden. Zum Beispiel über die Frage nach dem Geschäftsmodell von vm-people. Und ich muss sagen, dass mir persönlich Wattigs These gar nicht so steil erscheint. Jochen Schweizer ist vielleicht auch in dieser Hinsicht kein so schlechter Vergleich, denn auch der ist nicht gleich mit einem Erlebnisgeschenkportal gestartet, sondern hat als Dienstleiter beziehungsweise mit einer Werbeagentur angefangen.

„Ich mach was mit Marketing“ – mein Interview für Leander Wattig



Von Thomas Zorbach am 11. Mai 2012
in Allgemein, Alternate Reality Games, In eigener Sache, Interviews, Journey 2012, Transmedia Storytelling