Am vergangenen Freitag gab Facebook über einen Blogpost bekannt, dass das Unternehmen seine Richtlinien bezüglich des „Branded Content“ angepasst hat. Wenn auch gängige Praxis, war es Inhabern von Facebook-Seiten von beispielsweise Musikern oder Schauspielern bisher nicht erlaubt, den Content, der in Kooperation mit Unternehmen oder Marken zu Werbezwecken entstanden ist, zu teilen.

Die Änderungen der Richtlinien machen dies nun offiziell möglich. Facebook reagiert damit auf den Wunsch vieler Seitenbetreiber, die sich davon wohl neue Monetarisierungsmöglichkeiten ihres Contents erhoffen dürften.

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Der „Branded Content Tag“

Um den Fans bewusst zu machen, dass es sich bei dem Beitrag de facto um Werbung handelt, hat Facebook im selben Atemzug auch den sogenannten „Branded Content Tag“ eingeführt, über den die entsprechend kooperierenden Marken oder Unternehmen markiert werden müssen.

Content Marketing wird immer wichtiger

Diese Änderungen schaffen für Unternehmen und Marken einen neuen Mehrwert, wodurch die Integration von Facebook als Kanal in der Kommunikationsstrategie wieder attraktiver wird. Außerdem zeigt dieser Schritt, welchen Stellenwert Content Marketing mittlerweile hat und das es in den kommenden Jahren noch zusätzlich an Bedeutungen gewinnen wird.

statistic_id437509_umfrage-zum-anteil-von-content-marketing-am-kommunikationsbudget-von-unternehmen-2014