Nach alter Tätersitte: vm-people lädt Fitzek-Fans zum interaktiven Vorspiel

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Am 26. Oktober steht Fans von Sebastian Fitzek eine besondere Postlieferung ins Haus: „Das Paket“, der inzwischen 13. Roman des Berliner Beststeller-Autors. Nach alter Tätersitte hat auch der neue Fitzek wieder ein Vorspiel, das es ungeduldig wartenden Lesern möglich macht, Handlungselemente und Figuren aus dem Thriller bereits vor dem heiß ersehnten Erscheinungstermin kennenzulernen.

Klappe halten #videodreh #sebastianfitzek #daspaket @sebastianfitzek

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Der Grundgedanke der interaktiven Experience mit dem Titel „1904“ ist der eines Escape Games. Ursprünglich aus dem Adventure-Genre stammend, haben sich sogenannte „Live Escape Rooms“ in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Spielformat vor allem in Großstädten entwickelt. Die Mission der Spieler besteht darin, den Ausgang aus einem Raum, in dem man gefangen ist, zu entdecken.

Mit dem Rücken zur Wand #videodreh #sebastianfitzek #daspaket @sebastianfitzek

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Im interaktiven Videothriller „1904“ müssen die Spieler den Fluchtweg aus einem Hotelzimmer suchen. Dabei haben sie die Möglichkeit, in die Rolle von Emma Stein, der Heldin aus „Das Paket“ zu schlüpfen. Die junge Psychologin wird auf ihrem Zimmer von einem Serienmörder heimgesucht. Wer die richtigen Entscheidungen trifft, kann das schlimme Schicksal, das der Hauptfigur droht, noch abwenden. Allerdings zu einem hohen Preis! 😉

Headcam #videodreh #sebastianfitzek #daspaket @sebastianfitzek

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Interaktive Videos sind zugegebenermaßen nicht mehr ganz taufrisch. Das System auf dem „1904“ aufsetzt, zeichnet sich jedoch durch eine besondere User-Experience aus, in deren Verlauf die Spieler bei ihren Entscheidungen nicht aus der Immersion herauskatapultiert werden, sondern tief drin bleiben im Erlebnis. Bei der Umsetzung der Idee haben wir mit den Jungs von Schurkenstart Film zusammengearbeitet, die das System entwickelt und das Video gedreht haben.

Gruppenbild mit Frisör. #DasPaket @sebastianfitzek

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Jetzt einchecken in Zimmer „1904



Von Thomas Zorbach am 14. Oktober 2016
in Aktuelle Fallbeispiele, Immersion

Medaillensegen auf der Leipziger Buchmesse 2016

Drei BuchMarkt-Awards für vm-people

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Beim BuchMARKT-Award, bei dem jedes Jahr im Rahmen der Leipziger Buchmesse die besten Kampagnen der Branche ausgezeichnet werden, gab es in den vergangenen Jahren schon so manches Mal Anlass zur Freude. In diesem Jahr durften wir gleich drei Medaillen mit nach Hause nehmen.

Mit Gold (Kategorie: Event) und Bronze (Kategorie: Bestseller-Marketing) wurde unsere Fan-Experience für das Finale der „Silber“-Trilogie ausgezeichnet, die wir für die S. Fischer Verlage umgesetzt haben. Gold (Kategorie: Bestseller-Marketing) gab es auch für das von Bastei Lübbe inszenierte Verwirrspiel um die beiden Titel „Das Joshua-Profi“ und „Die Blutschule“, bei dem wir für die Online-Kampagne verantwortlich waren.

1.000 Dank an alle fleißigen Helfer, die uns bei diesen Projekten so toll unterstützt haben! Vielen Dank natürlich auch an die beiden Verlage für das entgegengebrachte Vertrauen. Und last but not least, danke Kerstin Gier und Sebastian Fitzek für die spannenden Geschichten!



Von Thomas Zorbach am 18. März 2016
in Aktuelle Fallbeispiele, Allgemein, In eigener Sache

Fitzek vs. Rhode: Wenn die Romanfigur ein Eigenleben entwickelt

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Sebastian Fitzek hat sich bei Thriller-Fans auch deswegen einen Namen gemacht, weil seine Geschichten oft die Welt des Buches sprengen und für den Leser die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Mit seinem Roman „Das Joshua Profil“ hat der Autor dieses Prinzip noch einmal auf ein neues Level gehoben.

Denn Max Rhode, die Hauptfigur von Fitzeks neuem Thriller – im Gegensatz zu Fitzek ein eher erfolgloser Schriftsteller – begann bereits lange vor dem Erscheinungstermin, lebendig zu werden. Findige Fans ermittelten im Rahmen einer Online-Experience, die von vm-people umgesetzt wurde, dass Rhodes Erstlingswerk, der Horror-Thriller „Die Blutschule“, ebenfalls als Buch erschienen ist.

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Foto: Sandra Fitzek

Zum großen Showdown auf der Frankfurter Buchmesse erschien dann zunächst nicht wie angekündigt Sebastian Fitzek, sondern der ominöse Max Rhode. Dieser ließ keine Gelegenheit aus, seinen bekannten Kollegen durch den Kakao zu ziehen. Beim anschließenden Meet & Greet tauchte Fitzek dann schließlich doch noch auf und ließ keine Frage unbeantwortet.
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Foto: Simone Müller



Von Thomas Zorbach am 16. Oktober 2015
in Allgemein

Fitzek an Bord: Transmediale Schiffspassage für „Passagier 23“ gestartet

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Er hat es schon wieder getan: am 30. Oktober erscheint Sebastian Fitzeks neuester Schocker „Passagier 23“. Mit einer Gesamtauflage von insgesamt rund 5 Millionen Büchern weltweit, ist er inzwischen Deutschlands erfolgreichster Thriller-Autor. Seit unserer ersten Zusammenarbeit „Push 11“, einem Alternate Reality Game, das als interaktiver Prolog zu seinem dritten Roman „Das Kind“ angelegt war, sind inzwischen sieben Jahre vergangen. Die Fitzeksche Fangemeinde wächst mit jedem neuen Titel, allein auf seiner Facebook-Seite folgen ihm inzwischen rund 85.000 Fans.

Für seinen anhaltenden Erfolg gibt es viele Gründe. Einer davon ist, dass Sebastian Fitzek sehr früh verstanden hat, dass Social Media viele neue Wege für Autoren eröffnen, ihr Publikum zu finden. Zum Beispiel gelingt es ihm immer wieder, aus Buch und Promotion ein immersives Gesamtkunstwerk zu formen, das die Leser vor, während und nach der Lektüre in seinen Bann zieht. „Meine Bücher sind Tore in multimediale Erlebniswelten“, wie Fitzek dieses Verständnis selbst auf den Punkt bringt.

Sein neuer Roman „Passagier 23“ spielt auf hoher See und hat den wahren und sehr verstörenden Umstand zum Thema, dass jährlich rund zwei Dutzend Menschen auf Schiffspassagen verschwinden. Da lag es natürlich nahe, die Fans vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 30. Oktober 2014 zu einer (virtuellen) Kreuzfahrt einzuladen, um sie auf das für den Autor ungewöhnliche Setting einzustimmen.

Seit gestern können mutige Menschen im Web eine Kabine auf der „Sultan of the Seas“ buchen, das riesige Kreuzfahrtschiff aus „Passagier 23“. Dem Vernehmen nach sollen an Bord seltsame Dinge vor sich gehen. Was genau, das erfahren die Passagiere dann ab dem 12. Oktober, wenn die „Sultan“ in See sticht. Ob alle Gäste die Transatlantikpassage von New York nach Southampton heil überstehen werden, ist mehr als fraglich.

Wir freuen uns sehr, dass wir auch diesmal wieder mit von der Partie sind. Gemeinsam mit Verlag und Autor waren wir bei der Entwicklung der transmedialen Experience von Anfang an mit im Boot und zeichnen für die Umsetzung verantwortlich. Dabei möchte ich die Videoproduktion, vor allem den Buchtrailer herausheben, den wie so oft die Kollegen und Könner von Woodfilm aus dem Odenwald realisiert haben.

Wer einchecken möchte, hier geht’s lang:
http://passagier23.de/



Von Thomas Zorbach am 3. Oktober 2014
in Aktuelle Fallbeispiele, Transmedia Storytelling

History repeating? Sebastian Fitzek und der deutsche Thriller

„Ein deutscher Psychothriller funktioniert nicht“, lautete die lapidare Begründung mit der Sebastians Fitzeks erstes Manuskript im Jahr 2005 von (fast) allen Verlagen abgeschmettert wurde. Nach sieben Jahren und über zwei Millionen verkauften Büchern steht heute fest: der Autor hat alle Skeptiker Lügen gestraft und einen großen Anteil daran, dass das deutsche Thrillergenre inzwischen salon- und marktfähig geworden ist. Beste Voraussetzungen also, so möchte man meinen, die Bücher auch erfolgreich auf die Leinwand zu bringen. Doch weit gefehlt, denn die Geschichte schien sich zu wiederholen.

„Deutsche Thriller funktionieren nicht“, waren sich die (meisten) Filmproduzenten, Förderungsanstalten, Verleihfirmen und Kinobetreiber einig, als sich Fitzek, gemeinsam mit einigen Verbündeten im letzten Jahr daran machte, seinen Roman „Das Kind“ zu verfilmen. Der Film erzählt die Geschichte von Simon Sachs, einem Zehnjährigen, der glaubt in seinem vorangegangen Leben, ein Serienmörder gewesen zu sein. Gemeinsam mit seinem Freund Zsolt Bász, der die Regie übernahm, gelang es Fitzek ein internationales Starensemble für die Verfilmung zu verpflichten, allen voran Hollywoodgröße Eric Roberts. Was das Team gegen alle Widerstände auf die Leinwand gebracht hat, kann es, trotz überschaubarer finanzieller Mittel, mit dem ganz großen Kino aufnehmen. Aber was hilft’s wenn deutsche Thriller im Kino angeblich nicht funktionieren?

Was die Entscheidungsträger in der Filmbranche bei ihrer Einschätzung nicht auf dem Schirm hatten, ist das treue, verschworene Publikum, das Fitzek über die Jahre mit seinen Büchern aufgebaut hat. Folgerichtig tat die Filmcrew von Anfang an alles, um die Fitezk-Fans an der Produktion partizipieren zu lassen. Dreh- und Angelpunkt des Dialogs ist eine Facebook-Seite, die parallel zum Drehstart, im Mai 2011, ins Leben gerufen wurde. Auf der Page werden nicht nur regelmäßig Updates zum Film veröffentlicht zum Beispiel Setfotos oder kurze Clips, sondern auch Aktionen durchgeführt, die zum Ziel haben den Fans, ähnlich wie bei der Independant-Produktion „Iron Sky“, das Gefühl zu vermitteln, dass sie eine tragende Rolle beim Gelingen des Filmprojekts spielen. So wurden unter anderem Statistenrollen ausgeschrieben und verlost. Dass die Fans buchstäblich ein Teil des Films sind, wird besonders im Abspann deutlich in dem über 10.000 Unterstützer namentlich genannt werden.

Der vorläufige Höhepunkt des Fan-Involvements bildete am 30. Juli die Trailer-Premiere in Berlin, an der rund 500 Leute vor Ort teilnahmen. Online konnte die Veranstaltung per Livestream mitverfolgt werden, der aber nach kurzer Zeit unter dem Ansturm Tausender Fans komplett zusammenbrach. So bekamen zunächst nur Wenige die Ankündigung einer deutschlandweiten Preview Night am 29. August. „Hol Das Kind in deine Stadt“ ermöglichte den Fans den Film bereits vor dem offiziellen Start am 18. Oktober zu sehen. Per Facebook-Voting wurden vorab 15 Städte ermittelt, in denen der Film gezeigt wird, vorausgesetzt mindestens 217 Leute pro Stadt lösen einen Gutschein beim Online-Ticket-Service Eventbrite. Die frohe Kunde von den bevorstehenden Previews verbreitete sich viral unter den Fans und erzielte in kürzester Zeit eine Reichweite von knapp 270.000 Personen, allein auf Facebook.

Als Teil der „Das Kind“-Filmcrew unterstützen wir das Team um Sebastian Fitzek bei den Social Media Maßnahmen und versuchen unseren Teil dazu beizutragen, dass der Film das Publikum findet, das er verdient. Ich persönlich habe eine ganz besondere Beziehung zu diesem Projekt, weil wir mit vm-people seinerzeit auch die Kampagne zum Buch „Das Kind“ inszeniert haben, das Alternate Reality Game „Push 11“. Und so wie es aussieht stehen die Zeichen nicht schlecht, dass sich auch die Erfolgsgeschichte von „Das Kind“ wiederholen wird. Denn innerhalb von nur 10 Tagen haben die Fitzek-Fans in ganz Deutschland dafür gesorgt, dass die erforderliche Gutschein-Bestellmenge 217 in allen angekündigten Städten erreicht war. Allein in Berlin wollen über 2.000 Menschen „Das Kind“ im Preview sehen, weshalb ein ganzes Multiplexkino mit mehreren Sälen angemietet wird. Das schafft sonst nur Harry Potter oder der Herr der Ringe!

Die Webseite zum Film
Facebook-Seite



Von Thomas Zorbach am 15. August 2012
in Aktuelle Fallbeispiele, Fans