Das von mir sehr geschätzte Magazin brand eins stellt in seiner aktuellen Ausgabe verschiedene Versuche und Methoden des Marketing vor, Jugendliche als Kunden zu gewinnen und wirft dabei die Frage auf: „Was ist cool?“. Uncool finde ich, wenn in einem Beitrag abenteuerliche Zusammenhänge hergestellt und Fakten plattgewalzt werden, nur um eine Story durchzubringen.

So werden in dem Artikel die Bostoner Agentur BzzAgent und die Mitglieder der Viral & Buzz Marketing Association (VBMA) auf eine Stufe gestellt. BzzAgent, so heißt es, schickt Leute auf die Straße, „damit sie bei ihren Freunden verdeckte Mund-zu-Mund-Propaganda für ein bestimmtes Produkt machen.“ Und weiter: „Mit der Viral & Buzz Marketing Association haben die Freunde der gesponsorten Werbe-Kumpels nun auch in Deutschland Fuß gefasst.“

Die VBMA ist ein internationaler Verband, der aus dem Geist heraus gegründet wurde, dass Begeisterung und Leidenschaft die besten Treibstoffe sind, wenn es darum geht, die Verbreitung einer Marke von Mund-zu-Mund anzuheizen, nicht Geld oder Geschenke. Ich persönlich bin daher kein Freund des gesponsorten Werbe-Kumpels. Liebe Freunde von der brand eins, habt ihr euch eigentlich gar nicht gefragt, warum die Agentur BzzAgent nicht zu den Mitgliedern der VBMA zählt?