#EURO2016: Wie oft bringen Deutschland-Fans den Eiffelturm zum Leuchten?

Spätestens heute Abend um 21 Uhr startet auch für deutsche Fußball-Fans die Europameisterschaft 2016. Und auch zu dem diesjährigen sportlichen Großereignis hat sich Twitter wieder etwas ganz besonderes für seine Nutzer ausgedacht: Wie schon bei vergangenen Meisterschaften werden durch die Verwendung von bestimmten Hashtags automatisch Emojis generiert. So lässt zum Beispiel der Hashtag #EURO2016 den EM-Pokal erscheinen und die Länderkürzel, wie #GER für Deutschland, fügen automatisch die jeweilige Flagge hinzu.

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Das größte Fandom wird am Eiffelturm sichtbar

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Um Fußball-Fans europaweit dazu zu animieren besonders oft mit Hilfe von Twitter über die EM zu berichten, hat sich der Microblogging-Dienst darüber hinaus jedoch noch einen ganz besonderen Anreiz einfallen lassen: Am Abend eines jeden Spieltages wird der Eiffelturm jeweils 10 Minuten vor dem Abpfiff des letzten Spiels in den Farben der Nation erstrahlen, deren Mannschaft an diesem Tag am meisten auf Twitter erwähnt und unterstützt wurde. Außerdem wird eine Auswahl der besten Tweets des Tages an das französische Wahrzeichen projiziert und die Liebe der Fans für ihre Mannschaft somit im besonderen Maße wertgeschätzt!

Wie oft wird der Eiffelturm in Schwarz-Rot-Gold erstrahlen?

Die Chancen, dass der Eiffelturm heute Abend gegen 22:50 Uhr in den Farben der deutschen Flagge erstrahlt, stehen angesichts der Tatsache, dass die Mannschaft heute spiel, recht gut. Doch auch das heute spielende Team aus Nordirland kann sich über die tatkräftige Unterstützung ihrer Fans freuen – schließlich hat es die Mannschaft in diesem Jahr das erste Mal überhaupt geschafft, sich für die Europameisterschaft zu qualifizieren. Es bleibt also spannend!



Von Stephanie Bagehorn am 12. Juni 2016
in Fans, Social Media

3 Dinge, die man durch den ESC über Fans lernen kann!

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Quelle: Norddeutscher Rundfunk

Heute Abend findet er statt: der 61. Eurovision Song Contest. Und ja, höchstwahrscheinlich werde ich ihn mir auch in diesem Jahr ansehen – nur wegen der spitzen Kommentare von Peter Urban, versteht sich!

Natürlich interessiert mich besonders, welchen Platz Deutschland am Ende belegen wird. Und damit bin ich nicht allein: Im Schnitt schaltet jedes Jahr etwa ein Drittel der Fernsehzuschauer ein, wenn es heißt »Our 12 Points go to …«! Damit verfügt der ESC in Deutschland über eine beachtliche Fan-Base und nicht wenige der Fans werden auch in diesem Jahr extra für den Wettbewerb nach Stockholm reisen oder in Hamburg bei der offiziellen Public Viewing Party dabei sein.

Und gerade im Vorfeld des diesjährigen ESC konnten wir einige Beobachtungen über die Fans anstellen, die sich auch allgemein auf Fan-Kulturen und deren Ansprüche übertragen lassen.

#1 Fans wollen nicht übergangen werden

Anders als in den vorherigen Jahren wollte der NDR zum 61. ESC keinen im Vorfeld stattfindenden Wettbewerb durchführen, um den deutschen Vertreter für den Grand Prix mit Hilfe der Fans zu ermitteln. Der Sender entschied, dass (der durchaus polarisierende) Xavier Naidoo konkurrenzlos für Deutschland ins Rennen geschickt werden sollte. Doch da hatten die Verantwortlichen die Rechnung ohne die Fans gemacht: Neben der Diskussion über Xavier Naidoo selbst, löste die Meldung, dass die Fans nicht selbst über den ESC-Teilnehmer abstimmen können, innerhalb kürzester Zeit eine riesige Protestwelle im Social Web aus!

#2 Fans wollen mitreden

Aus der Tatsache, dass Fans nicht übergangen werden wollen, ergibt sich der nächste Fakt: Sie lieben es, wenn sie nach ihrer Meinung gefragt werden! Denn das stellt für sie eine Art der Wertschätzung dar, die mit Gold nicht aufzuwiegen ist! Wichtig: Nur fragen reicht nicht! Man muss auch zuhören, was geantwortet wird und das Feedback entsprechend verarbeiten!

#3 Fans haben Macht

Unseren letzten Fakt sollten Unternehmen, Autoren, Musiker, und generell jeder, der mit Fans zu tun hat, niemals vergessen: Fans haben die Macht! Und genau diese Macht hat den NDR beim ESC auch dazu veranlasst, die Nominierung von Xavier Naidoo zurückzuziehen! Stattdessen ist der Sender zum altbewährten Modell zurückgekehrt und hat die Fans über den deutschen Teilnehmer beim Grand Prix abstimmen lassen!

Als Siegerin aus dem Vorentscheid hervorgegangen und somit deutsche Vertreterin beim diesjährigen ESC ist nun Jamie-Lee Kriewitz! Mit Hilfe ihrer Fans gewann sie 2015 bereits die fünfte Staffel der Gesangs-Castingshow ›The Voice of Germany‹. Mal sehen, wie viel ihr das im europäischem Vergleich bringen wird: Die Snacks für einen gewohnt langen ESC sind bereits eingekauft! 😉



Von Stephanie Bagehorn am 14. Mai 2016
in Fans

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Erben Gemeinschaft: Vom erfolgreichen Aufstieg einer Brand Community

Pfad

„Marken-Community“ – das klingt jung, das klingt frisch, das klingt dynamisch! In einer Welt, in der alte Marketing- und Kommunikationsrezepte immer weniger Wirkung entfalten, sind neue Begriffe, die einen Ausweg verheißen, stets willkommen. Doch viele Unternehmen scheitern kläglich bei dem Versuch, ihre eigene Community-Plattform mit Leben zu füllen. Warum sollte dies ausgerechnet der Traditionsmarke Erben Wein gelingen?

1964 aus der Taufe gehoben, stand pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum der Marke die Frage im Raum, wie man den runden Geburtstag angemessen feiern könnte. Dass es da draußen, jenseits von Traben-Trarbach, treue Kunden gibt, mit denen man diesen Anlass gemeinsam begehen könnte, darüber war man sich einig. Schließlich standen in schöner Regelmäßigkeit Besucher auf der Matte, um ihrem Lieblingsweingut einmal einen Besuch abzustatten und einen Blick in die „Heiligen Hallen“ zu werfen.

Was wäre, wenn wir unseren Fans die Möglichkeit geben würden, uns jeden Tag zu besuchen, und wie wäre es, wenn sie dabei nicht nur uns, sondern auch andere Fans treffen könnten? Aus diesem einfachen Grundgedanken heraus wurde die Idee der Erben Gemeinschaft geboren, einer Brand Community rund um die Erben Weine. Aber wie wollte man erreichen, dass ein solcher Treffpunkt für Erben Freunde zu einem belebten und beliebten Ort wird und nicht zu einem weiteren Klickfriedhof?

Für eine Handvoll Oechsle

Laut einer Untersuchung der Strategieberatung Jump Associates sind es vor allem drei Faktoren, die eine Markengemeinschaft entstehen lassen und die auf Dauer den Zusammenhalt fördern: Geteilte Aktivitäten und Ziele, Interaktionsmöglichkeiten untereinander sowie der Aufbau herausragender Persönlichkeiten unter den Mitgliedern. Entlang dieser drei Erfolgskriterien legten wir gemeinsam mit unserem Kunden Langguth Erben eine genaue Marschroute fest. Über allem stand ein wichtiges Commitment: Wir stellen uns nicht über die Community, wir wollen ein Teil von ihr sein!

1. Etappe „Inititation“
2014 – 2016

Bergfest

Mitte September 2014 trafen sich die Projektverantwortlichen im Unternehmen mit rund zwei Dutzend Weingenießern aus ganz Deutschland zum ersten Erben Winzerwochenende, um die Idee einer Brand Community für die Erben Weine zu diskutieren. Die im co-kreativen Prozess gesammelten Anregungen flossen in die Entwicklung der Plattform ein, die bereits wenige Wochen später an den Start ging. Neben ihrer Leidenschaft für Erben Wein verbindet die Mitglieder dort eine gemeinsame Beschäftigung: Oechsle sammeln. Wer sich für die Marke einsetzt, zum Beispiel durch das Testen und Bewerten des neuen Jahrgangs („Weinprobe zu Hause“), dem Mitstimmen bei der Entwicklung neuer Weine (Erben Crowdsourcing) oder dem Einbinden eines Werbebanners auf der eigenen Website (Erben Widget), der erhält Bonuspunkte gutgeschrieben, die gegen attraktive Prämien eingetauscht werden können.

2. Etappe „Interaktion und Narration“
2016 – 2017

Barbecue

Wein ist ein Produkt, das mit allen Sinnen erlebt und genossen werden will. Deswegen war bei der Konstruktion der Erben Brand Community die physische Begegnung der Erben Freunde von Anfang an von zentraler Bedeutung. Nicht nur soll die Erben Gemeinschaft den Mitgliedern die Chance geben einander zu treffen, sondern sie sollten auch die Chance erhalten, die Mitarbeiter des Weinhändlers und den Spirit des Traditionsunternehmens kennenzulernen. Solche realen Begegnungen, begleitet von kulinarischen, urbanen Narrativen, werden auf der zweiten Etappe eine größere Rolle spielen. Ein Pilotevent fand bereits 2015 in Berlin statt. Im Rahmen eines exklusiven Foodpairings unter dem Motto „Hot Barbecue – Chili trifft Erben Weine“ führte die Marke Community-Mitglieder und Foodblogger im chilligen Hafenambiente zusammen. 2016 wird das erfolgreiche Event-Konzept mit einer Erben Pop-up Bar in Berlin fortgeführt und erweitert.

3. Etappe „Lokalisierung“
2017 – 2018

Präsenter

Eine Brand Community ist dann erfolgreich, wenn sie ihren Mitgliedern ermöglicht, verschiedene Rollen ein- und anzunehmen. Wer in der Vereinsarbeit aktiv ist, kennt dieses Grundprinzip. Den Moderator oder den Tippgeber muss es ebenso geben wie den Botschafter, der neue Mitglieder wirbt. Auch für die Erben Gemeinschaft hat sich ein breites Rollenangebot als richtig erwiesen. So wurden beispielsweise Präsenter-Typen gesucht und gefunden, die bereit sind, die Community auf Werbemitteln am POS zu vertreten. Eine weitere Rolle, die der „Celebrity“, wurde bereits von Anfang an angelegt. Zum Patron wird man entweder qua Ernennung oder durch herausragendes Engagement in der Community. Zum Sonderstatus gehört nicht nur eine Rebstock-Patenschaft, sondern auch ein privilegierter Zugang zur Plattform. Ab 2017 wird die Rolle der Erben Patrone weiter ausgebaut. Geplant ist, sie bei der Einrichtung und Durchführung lokaler Erben Stammtische zu unterstützen.

Am Ende der ersten Etappe kann ein erfolgreiches Zwischenfazit gezogen werden. Eineinhalb Jahre nach ihrer Gründung ist die Erben Gemeinschaft zu einer lebhaften und engagierten Brand Community herangewachsen. Im März 2015 wurde das 5.000 Mitglied feierlich begrüßt, bei anhaltender Wachstumsdynamik wird bereits im Herbst 2016 das gesteckte Ziel von 10.000 Mitgliedern früher als gedacht erreicht. Für Erben scheint sich der lange Weg des Community Buildings zu lohnen. Die Erben Gemeinschaft macht die Welt der Weine erlebbar, stärkt die Kundenbindung und haucht der Marke damit neues Leben ein.



Von Thomas Zorbach am 16. Februar 2016
in Aktuelle Fallbeispiele, Allgemein

Fitzek an Bord: Transmediale Schiffspassage für „Passagier 23“ gestartet

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Er hat es schon wieder getan: am 30. Oktober erscheint Sebastian Fitzeks neuester Schocker „Passagier 23“. Mit einer Gesamtauflage von insgesamt rund 5 Millionen Büchern weltweit, ist er inzwischen Deutschlands erfolgreichster Thriller-Autor. Seit unserer ersten Zusammenarbeit „Push 11“, einem Alternate Reality Game, das als interaktiver Prolog zu seinem dritten Roman „Das Kind“ angelegt war, sind inzwischen sieben Jahre vergangen. Die Fitzeksche Fangemeinde wächst mit jedem neuen Titel, allein auf seiner Facebook-Seite folgen ihm inzwischen rund 85.000 Fans.

Für seinen anhaltenden Erfolg gibt es viele Gründe. Einer davon ist, dass Sebastian Fitzek sehr früh verstanden hat, dass Social Media viele neue Wege für Autoren eröffnen, ihr Publikum zu finden. Zum Beispiel gelingt es ihm immer wieder, aus Buch und Promotion ein immersives Gesamtkunstwerk zu formen, das die Leser vor, während und nach der Lektüre in seinen Bann zieht. „Meine Bücher sind Tore in multimediale Erlebniswelten“, wie Fitzek dieses Verständnis selbst auf den Punkt bringt.

Sein neuer Roman „Passagier 23“ spielt auf hoher See und hat den wahren und sehr verstörenden Umstand zum Thema, dass jährlich rund zwei Dutzend Menschen auf Schiffspassagen verschwinden. Da lag es natürlich nahe, die Fans vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 30. Oktober 2014 zu einer (virtuellen) Kreuzfahrt einzuladen, um sie auf das für den Autor ungewöhnliche Setting einzustimmen.

Seit gestern können mutige Menschen im Web eine Kabine auf der „Sultan of the Seas“ buchen, das riesige Kreuzfahrtschiff aus „Passagier 23“. Dem Vernehmen nach sollen an Bord seltsame Dinge vor sich gehen. Was genau, das erfahren die Passagiere dann ab dem 12. Oktober, wenn die „Sultan“ in See sticht. Ob alle Gäste die Transatlantikpassage von New York nach Southampton heil überstehen werden, ist mehr als fraglich.

Wir freuen uns sehr, dass wir auch diesmal wieder mit von der Partie sind. Gemeinsam mit Verlag und Autor waren wir bei der Entwicklung der transmedialen Experience von Anfang an mit im Boot und zeichnen für die Umsetzung verantwortlich. Dabei möchte ich die Videoproduktion, vor allem den Buchtrailer herausheben, den wie so oft die Kollegen und Könner von Woodfilm aus dem Odenwald realisiert haben.

Wer einchecken möchte, hier geht’s lang:
http://passagier23.de/



Von Thomas Zorbach am 3. Oktober 2014
in Aktuelle Fallbeispiele, Transmedia Storytelling

History repeating? Sebastian Fitzek und der deutsche Thriller

„Ein deutscher Psychothriller funktioniert nicht“, lautete die lapidare Begründung mit der Sebastians Fitzeks erstes Manuskript im Jahr 2005 von (fast) allen Verlagen abgeschmettert wurde. Nach sieben Jahren und über zwei Millionen verkauften Büchern steht heute fest: der Autor hat alle Skeptiker Lügen gestraft und einen großen Anteil daran, dass das deutsche Thrillergenre inzwischen salon- und marktfähig geworden ist. Beste Voraussetzungen also, so möchte man meinen, die Bücher auch erfolgreich auf die Leinwand zu bringen. Doch weit gefehlt, denn die Geschichte schien sich zu wiederholen.

„Deutsche Thriller funktionieren nicht“, waren sich die (meisten) Filmproduzenten, Förderungsanstalten, Verleihfirmen und Kinobetreiber einig, als sich Fitzek, gemeinsam mit einigen Verbündeten im letzten Jahr daran machte, seinen Roman „Das Kind“ zu verfilmen. Der Film erzählt die Geschichte von Simon Sachs, einem Zehnjährigen, der glaubt in seinem vorangegangen Leben, ein Serienmörder gewesen zu sein. Gemeinsam mit seinem Freund Zsolt Bász, der die Regie übernahm, gelang es Fitzek ein internationales Starensemble für die Verfilmung zu verpflichten, allen voran Hollywoodgröße Eric Roberts. Was das Team gegen alle Widerstände auf die Leinwand gebracht hat, kann es, trotz überschaubarer finanzieller Mittel, mit dem ganz großen Kino aufnehmen. Aber was hilft’s wenn deutsche Thriller im Kino angeblich nicht funktionieren?

Was die Entscheidungsträger in der Filmbranche bei ihrer Einschätzung nicht auf dem Schirm hatten, ist das treue, verschworene Publikum, das Fitzek über die Jahre mit seinen Büchern aufgebaut hat. Folgerichtig tat die Filmcrew von Anfang an alles, um die Fitezk-Fans an der Produktion partizipieren zu lassen. Dreh- und Angelpunkt des Dialogs ist eine Facebook-Seite, die parallel zum Drehstart, im Mai 2011, ins Leben gerufen wurde. Auf der Page werden nicht nur regelmäßig Updates zum Film veröffentlicht zum Beispiel Setfotos oder kurze Clips, sondern auch Aktionen durchgeführt, die zum Ziel haben den Fans, ähnlich wie bei der Independant-Produktion „Iron Sky“, das Gefühl zu vermitteln, dass sie eine tragende Rolle beim Gelingen des Filmprojekts spielen. So wurden unter anderem Statistenrollen ausgeschrieben und verlost. Dass die Fans buchstäblich ein Teil des Films sind, wird besonders im Abspann deutlich in dem über 10.000 Unterstützer namentlich genannt werden.

Der vorläufige Höhepunkt des Fan-Involvements bildete am 30. Juli die Trailer-Premiere in Berlin, an der rund 500 Leute vor Ort teilnahmen. Online konnte die Veranstaltung per Livestream mitverfolgt werden, der aber nach kurzer Zeit unter dem Ansturm Tausender Fans komplett zusammenbrach. So bekamen zunächst nur Wenige die Ankündigung einer deutschlandweiten Preview Night am 29. August. „Hol Das Kind in deine Stadt“ ermöglichte den Fans den Film bereits vor dem offiziellen Start am 18. Oktober zu sehen. Per Facebook-Voting wurden vorab 15 Städte ermittelt, in denen der Film gezeigt wird, vorausgesetzt mindestens 217 Leute pro Stadt lösen einen Gutschein beim Online-Ticket-Service Eventbrite. Die frohe Kunde von den bevorstehenden Previews verbreitete sich viral unter den Fans und erzielte in kürzester Zeit eine Reichweite von knapp 270.000 Personen, allein auf Facebook.

Als Teil der „Das Kind“-Filmcrew unterstützen wir das Team um Sebastian Fitzek bei den Social Media Maßnahmen und versuchen unseren Teil dazu beizutragen, dass der Film das Publikum findet, das er verdient. Ich persönlich habe eine ganz besondere Beziehung zu diesem Projekt, weil wir mit vm-people seinerzeit auch die Kampagne zum Buch „Das Kind“ inszeniert haben, das Alternate Reality Game „Push 11“. Und so wie es aussieht stehen die Zeichen nicht schlecht, dass sich auch die Erfolgsgeschichte von „Das Kind“ wiederholen wird. Denn innerhalb von nur 10 Tagen haben die Fitzek-Fans in ganz Deutschland dafür gesorgt, dass die erforderliche Gutschein-Bestellmenge 217 in allen angekündigten Städten erreicht war. Allein in Berlin wollen über 2.000 Menschen „Das Kind“ im Preview sehen, weshalb ein ganzes Multiplexkino mit mehreren Sälen angemietet wird. Das schafft sonst nur Harry Potter oder der Herr der Ringe!

Die Webseite zum Film
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Von Thomas Zorbach am 15. August 2012
in Aktuelle Fallbeispiele, Fans