Dreharbeiten

Abgebrühte alte Hasen aus der Filmbranche wollen einem ja immer weismachen, es gäbe nichts Nervigeres als Dreharbeiten: stundenlanges sterbenslangweiliges Rumgehänge am Set, schlechtes Catering und reizbare Crew-Mitglieder. Wenn dem so sein sollte, dann hatten wir heute großes Glück.

Denn unser Drehtag mitten im Grunewald hat richtig Spaß gemacht. Die Crew war nett. Das Essen lecker. Und öde war’s kein bisschen. Worum es geht? Wird jetzt noch nicht verraten! Demnächst mehr in diesem Blog!



Von vm-people am 13. Mai 2009
in Aktuelle Fallbeispiele

Tomte dreht – mit den Fans

Auf den ersten Blick sieht es aus, wie eines von diesen typischen Bandvideos: Vier Jungs mit ernsten Mienen, umkreist von einer Kamera auf Schienen. „Ich sang die ganze Zeit von Dir“ von Tomte.

Weil mir diese Band viel bedeutet, habe ich etwas genauer hingeschaut und festgestellt: Das ist ja gar kein typisches Bandvideo! Denn was dem Clip an manchen Stellen die Anmutung eines Rohschnitts verleiht, sind Szenen die von den am Dreh anwesenden Fans aufgenommen wurden.

Eingeladen hatte Thees Uhlmann himself, bei Tomte zuständig für Gesang und Gitarre. Am Tag vor dem Dreh verkündetet er im Tomte-Blog Ort und Zeit des Geschehens und fügte hinzu: „wer hat bringt eine super 8 kamera handy beta 2000 oder so mit…das wird dann eingebaut!!“

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Von vm-people am 11. Januar 2006
in Aktuelle Fallbeispiele, Fans

The Ring Two

Die Freunde des japanischen Horrorkinos feiern derzeit Festwochen: Nachdem „The Grudge“ bereits seit zwei Wochen in unseren Kinos läuft, startet Ende März „The Ring Two“. In dem Film von Schock-Spezialist Hideo Nakata geraten die Akteure in den Bann eines mysteriösen Videobands, das seine Betrachter nach Ablauf einer Woche das Zeitliche segnen läßt.

Um die Vorfurcht bis zur Premiere zu steigern haben sich die Vermarkter des Films etwas Perfides ausgedacht: Sie haben den angeblich todbringenden Clip samt warnendem Begleittext ins Netz gestellt: „If you watch this video you must pass it on and have someone else watch. If you don’t you will die in 7 days“. Auf einer zweiten Website können verstörte User schildern, was ihnen im Verlauf der 7 Tage alles Schreckliches widerfährt.

Die Todesdrohung als ultimativer Trigger? Die Diskussion der Frage, ob das ethisch korrekt ist oder nicht, möchte ich lieber der WOMMA überlassen. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass den Kollegen da beim Reglementieren etwas durch die Lappen gegangen ist. Nachsitzen und nachbessern, Jungs!



Von vm-people am 21. März 2005
in Aktuelle Fallbeispiele

Polo Blow

„Whodunit“? Die Frage nach dem Täter, die in der Kriminaliteratur eine ganze Gattung beschreibt, scheint auch auf dem Gebiet des Viralen Marketing mehr und mehr an Gewicht zu bekommen.

 

 

Denn die Frage, wer dahinter steckt, hält nicht nur den Leser eines Krimis bei der Stange, sondern vermag aktuell auch viele Diskussion, um den kontroversen Clip für den VW Polo anzuheizen. Waren es zwei englische Filmemacher, die sich ins Gespräch bringen wollten? Wußte die Werbeagentur bescheid? Hatte gar der Kunde die Finger im Spiel?

Ich persönlich halte den Clip für einen Anschlag auf die Marke VW. Es fällt schwer, mir vorzustellen, dass man in Wolfsburg auf die Idee gekommen sein könnte, die eigene Marke in den Köpfen der Menschen mit Themen wie Bombenterror und Selbstmord zu verknüpfen. Aber vielleicht kommt ja am Ende heraus, dass der Täter ein Konkurrent war?

Beitrag zum Thema in RTL-Explosiv downloaden



Von vm-people am 26. Januar 2005
in Aktuelle Fallbeispiele, Diskurs