Die Herausforderung

Er ist der „Regler“. Für die Reichen und Mächtigen regelt er alles – Liebe, Karriere, Geld, Sex. Bis er erkennen muss: Du kannst alles regeln. Nur nicht deine Vergangenheit.

Gabriel Tretjak ist der Regler. Im Auftrag seiner Klienten greift er in ihre Biographie ein, legt sich an ihrer Stelle mit dem Schicksal an – ohne moralische Grenzen. Seine Preise sind hoch, seine Methoden bedienen sich wissenschaftlicher Erkenntnisse von der Psychologie bis zur Gehirnforschung. Seine Geschäftsgrundlage ist die Sehnsucht der Menschen, dass am Ende alles gut ausgeht, egal, wie verfahren eine Situation ist. Aber was heißt schon gut – gut für wen?

So lautet die Kurzbeschreibung des Titels. Wie kann man am besten die Neugierde auf einen Titel mit einer so komplexen Figur wecken? Indem man eine kompromittierende Situation erschafft, in der  die Hilfe des Reglers bitter nötig wird.

Die Idee

Eine folgenschwere Pokernacht, ein mysteriöser Koffer und japanische Kunst: Nichts ist, wie es scheint in der Welt des illegalen Kunsthandels und organisierten Verbrechens. Das mussten Thrillerfans in ganz Deutschland am eigenen Leib erfahren, als sie sich auf dieses Alternate Reality Game eingelassen haben. Über den Zeitraum von 5 Wochen entwickelte sich eine transmediale Geschichte, die eine stetig wachsende Community begeistern konnte. Die Spieler hatten so die Chance, die Hauptfigur des Romans – den Regler – persönlich kennenzulernen.

Alles begann mit einer Pokernacht, die vom SEK gestürmt wurde. Plötzlich befanden sich die Spieler auf der Jagd nach einem Koffer, für dessen Inhalt nicht nur die Russenmafia zum Töten bereit war. Der große Showdown fand schließlich in Berlin auf einer eigens dazu organisierten Vernissage des realen japanischen Künstlers Toshihiko Mitsuya statt. Hier kam alles zu einem guten Ende und der „Regler“ des ARGs las eine Passagen des in der darauffolgenden Woche erscheinenden Buches.

 

Video: Daily Investigator exklusiv: Play the player, not the cards.

 

Das Ergebnis

Tausende von den Spielern, selbst erstellte Foreneinträge, Facebook-Posts, Blogartikel, Videos und Fotos haben gezeigt, dass eine Inszenierung über alle denkbaren Kanäle Spannung und Begeisterung für den Stoff eines Buches erzeugen kann.

Der Regler hat es bis auf Platz 3 der SPIEGEL-Bestsellerliste geschafft.

Nach Abschluss des Alternate Reality Games wurde der Titel von der Agentur iRead Media mit klassischen On- sowie Offlinemaßnahmen beworben.

 

Links

Die Website rund um den Regler

Die Zusammenfassung des Geschehens