Die Herausforderung

„Wer hat’s erfunden?“ tönt seit Jahren ein Pastillenhersteller aus der Schweiz und reklamiert damit den Einfallsreichtum eines ganzen Landes. In Österreich gibt es 150.000 Kreative, die den Nachbarn an Ideen und Innovationspotenzial in nichts nachstehen. Das Bundesministerium für Wirtschaft, Jugend und Familie (BMWFJ) hat eine Initiative ins Leben gerufen, die Österreich als Kreativnation und damit auch den Wirtschaftsstandort Österreich stärken soll. Ziel war es, gemeinsam an Lösungen zu zentralen Fragen der Kreativwirtschaft zu arbeiten und dadurch für eine höhere Wahrnehmung der Branche zu sorgen

Die Idee

Gemeinsam mit dem Innovation Service Network (ISN) entwickelte vm-people im Auftrag des BMWFJ einen Ideenwettbewerb nach dem Crowdsourcing-Prinzip. Auftakt bildete ein unkonventionelles Event, das größte Brainstorming Österreichs, das am 9. Juli 2010 in Graz stattfand – der „Braintwister“. Der Braintwister, eine Mischung aus Open Space, Flashmob, Pecha Kucha und Happening, führte kreative Köpfe und Multiplikatoren aus unterschiedlichen Branchen zusammen. In der zweiten Phase fand der Braintwister online auf der Ideenplattform von Neurovation – www.neurovation.net – seine Fortsetzung.

Das Ergebnis

An dem Crowdsourcing-Prozess nahmen über 15.000 österreichische Kreative teil, die in einem Zeitraum von acht Wochen hunderte von Ideen entwickelten. Das Kick off-Event zum Braintwister-Ideen-Wettbewerb in Graz sorgte innerhalb und außerhalb der Kreativszene für viel Beachtung, auch seitens der Medien. Die Initiative trug maßgeblich zur Vernetzung der Branche bei, die über Social Media sowie eine Facebook-Page über den Wettbewerb hinaus Bestand hat.

 

Video: Das war der Braintwister in Graz

 

Links

Facebook-Fanpage

Braintwister-Microsite

Crowdsourcing-Plattform  

 

Medienberichte

Der Standard, 13. Juli 2010