Neue Möglichkeiten für „Branded Content“ auf Facebook

Am vergangenen Freitag gab Facebook über einen Blogpost bekannt, dass das Unternehmen seine Richtlinien bezüglich des „Branded Content“ angepasst hat. Wenn auch gängige Praxis, war es Inhabern von Facebook-Seiten von beispielsweise Musikern oder Schauspielern bisher nicht erlaubt, den Content, der in Kooperation mit Unternehmen oder Marken zu Werbezwecken entstanden ist, zu teilen.

Die Änderungen der Richtlinien machen dies nun offiziell möglich. Facebook reagiert damit auf den Wunsch vieler Seitenbetreiber, die sich davon wohl neue Monetarisierungsmöglichkeiten ihres Contents erhoffen dürften.

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Der „Branded Content Tag“

Um den Fans bewusst zu machen, dass es sich bei dem Beitrag de facto um Werbung handelt, hat Facebook im selben Atemzug auch den sogenannten „Branded Content Tag“ eingeführt, über den die entsprechend kooperierenden Marken oder Unternehmen markiert werden müssen.

Content Marketing wird immer wichtiger

Diese Änderungen schaffen für Unternehmen und Marken einen neuen Mehrwert, wodurch die Integration von Facebook als Kanal in der Kommunikationsstrategie wieder attraktiver wird. Außerdem zeigt dieser Schritt, welchen Stellenwert Content Marketing mittlerweile hat und das es in den kommenden Jahren noch zusätzlich an Bedeutungen gewinnen wird.

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Von Stephanie Bagehorn am 11. April 2016
in Marken, Social Media

Medaillensegen auf der Leipziger Buchmesse 2016

Drei BuchMarkt-Awards für vm-people

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Beim BuchMARKT-Award, bei dem jedes Jahr im Rahmen der Leipziger Buchmesse die besten Kampagnen der Branche ausgezeichnet werden, gab es in den vergangenen Jahren schon so manches Mal Anlass zur Freude. In diesem Jahr durften wir gleich drei Medaillen mit nach Hause nehmen.

Mit Gold (Kategorie: Event) und Bronze (Kategorie: Bestseller-Marketing) wurde unsere Fan-Experience für das Finale der „Silber“-Trilogie ausgezeichnet, die wir für die S. Fischer Verlage umgesetzt haben. Gold (Kategorie: Bestseller-Marketing) gab es auch für das von Bastei Lübbe inszenierte Verwirrspiel um die beiden Titel „Das Joshua-Profi“ und „Die Blutschule“, bei dem wir für die Online-Kampagne verantwortlich waren.

1.000 Dank an alle fleißigen Helfer, die uns bei diesen Projekten so toll unterstützt haben! Vielen Dank natürlich auch an die beiden Verlage für das entgegengebrachte Vertrauen. Und last but not least, danke Kerstin Gier und Sebastian Fitzek für die spannenden Geschichten!



Von Thomas Zorbach am 18. März 2016
in Aktuelle Fallbeispiele, Allgemein, In eigener Sache

Knockin‘ on Cassius‘ Door

Online-Experience zu Kai Meyers „Seiten der Welt“ 3

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Wer in den letzten Tagen und Wochen an unserer vm-Werstatt hier in unserem Kreuzberger Hinterhof vorbeigekommen ist und dabei aufmerksam die Ohren gespitzt hat, der hat vielleicht bis spät in die Nacht ein leises Hämmern und Klopfen vernommen. Jetzt ist er endlich fertig, unser Auftritt für den dritten Band von Kai Meyers Erfolgsreihe „Die Seiten der Welt“.

Im furiosen Finale der Serie muss die Heldin Furia alle bibliomantischen Kräfte mobilisieren, um sich, ihre Gefährten und die Welt der Bibliomantik zu retten. Dabei ist sie auf das längst vergessene Wissen ihres Großvaters Cassius Faerfax angewiesen, der geniale, etwas sonderbare Erfinder vieler bibliomantischer Wunderwerke.

Ab heute haben die Fans der Serie die Möglichkeit, die Werkstatt von Cassius zu betreten, etwas darin herumzustöbern und sich spielerisch auf Band 3 „Blutbuch“ einzustimmen, den der Verlag Fischer FJB am 10. März 2016 herausbringt. In unserer Werkstatt, die zum Glück nicht ganz so chaotisch aussieht, entstanden die Landingpage und der Teaser-Trailer.

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Ungewöhnlich fand ich die Verlagsentscheidung, jeden der drei Bände mit einer Online-Experience anzukündigen. In der Regel setzen die Verlage nur beim ersten Band auf einen großen Paukenschlag und erhoffen sich, dass die nachfolgenden Teile zu einem Selbstläufer werden. Vorteil für die Fans: Zu jedem Band der Reihe gibt es auf http://seiten-der-welt.de etwas zu erleben.



Von Thomas Zorbach am 8. März 2016
in Aktuelle Fallbeispiele, Allgemein

Was Shitstorms und Gerüchte gemeinsam haben

Gossip
Auch wenn Shitstorms inzwischen bekannt sind, so bleibt das Phänomen weiterhin ein viel beachtetes Medienthema. Irgendwas ist ja schließlich immer. Zuletzt hat es beispielsweise das Empfehlungsportal Yelp, den Schauspieler Sam Smith und das „Eltern“-Magazin getroffen. Auch wenn die Ursachen inzwischen zumindest teilweise erforscht sind, so ebben die Empörungswellen, die beinah täglich durch das Web schwappen, nicht ab.

Eine Frage, die mir – wie aktuell auf Web.de – in diesem Zusammenhang immer wieder gestellt wird, ist, ob es wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen gibt, mit denen man sich vor einem Shitstorm schützen kann. Genau dieser Teilaspekt bildet derzeit den Schwerpunkt meines Forschungsprojekts, an dem ich gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Pfeffer von der TU München arbeite. Was kann man tun, damit sich die Wellen der Empörung gar nicht erst hochschaukeln?

Erste Erkenntnisse legen nahe, dass die Ausbreitungsmuster von Shitstorms Ähnlichkeiten mit der Verbreitung von Gerüchten aufweisen. Beim Ausbremsen beider Phänomene spielen nämlich sogenannte „glaubwürdige Quellen“ eine Schlüsselrolle. Vertrauenserweckende Fürsprecher, denen es gelingt, ihr Umfeld dafür einzunehmen, einen Sachverhalt differenziert oder zumindest aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Je mehr diese Fürsprecher aktiv werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das Menschen in ihrer negativen Meinung destabilisiert werden und diese nicht mit Friends oder Followern teilen. Weniger wissenschaftlich ausgedrückt: Wer sich vor Shitstorms schützen will, sollte rechtzeitig ein stabiles Beziehungs- bzw. Fan-Netzwerk knüpfen, das einen in Krisenzeiten auffängt.

Siehe dazu auch:

„Pizza Talk IV: Fighting Back Shitstorms With An Army of Superfans“
Vortrag auf der Sunbelt-Konferenz in Newport Beach, USA am 6. April 2016



Von Thomas Zorbach am 4. März 2016
in Allgemein, Interviews, Shitstorms, Social Media

Job-Description: Fan-Forscherin

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Katharina von Sohlern, Research & Development

Aktuell sind wir dabei, hier mal wieder kräftig durch die Seiten zu fegen und aufzuräumen. Das ist allerdings erst der Anfang. Demnächst wird dann komplett umgebaut. Ende März soll unser neuer Auftritt stehen.

Beim Relaunch werden wir von Katharina von Sohlern unterstützt. Katharina hat in München Ethnologie studiert und ist bei vm-people künftig für den Bereich „Research & Development“ zuständig. Ihre speziellen Kenntnisse aus der Ritualforschung und hier insbesondere das Gebiet der Identitätskonstruktion, helfen uns dabei, innovative Lösungsansätze für das Fan Relationship Management zu entwickeln.

Herzlich willkommen, Katharina!



Von Thomas Zorbach am 24. Februar 2016
in Fans, In eigener Sache