Ich lebe ja sonst ein sehr zurückgezogenes Leben in den brandenburgischen Wäldern, aber einem Journalisten ist es gelungen,
mich aufzuspüren und mir ein Interview zum Thema Virales und Guerilla Marketing zu entlocken.

Da ich es als schwierig empfinde, in einem Medium wie dem Radio verständlich rüberzubringen, wie genau virales Marketing funktioniert
und was genau das Unternehmen, sowie Kunden bringt, benutze ich gerne die Analogie des Wurstverkäufers in der Dorfmetzgerei:

Dort ist man früher als kleines Kind mit seiner Mutter zum Einkaufen mitgenommen worden.
Der Metzger kannte alle seine Kunden und ihre Vorlieben und hat sich die Zeit für ein Gespräch genommen.
Er war Teil einer Gemeinschaft und hat sich auch so verhalten.
Dieser Metzger konnte es sich gar nicht erlauben, unfreundlich zu sein oder gar schlechte Ware anzubieten,
weil sich das sonst im ganzen Dorf rumsprechen würde und dann alle zum Metzger im Nachbardorf gehen würden.

Damit der Nachwuchs auch was davon hat, gab es dann auch immer ein Stück Fleischwurst auf die Hand.

Und eigentlich versuchen alle Unternehmen irgendwie wieder genau dahin zurück zu kommen.

vm-people sind also die Fleischwurst des Internets.

Das finde ich ziemlich gut, wenn ich auch anmerken möchte, dass vm-people auch ausserhalb des Internets eine Fleischwurst sind.
Mit etwas Senf und einem Lächeln serviert.